3. Italien
Auch in Italien ist Weihnachten ein Riesenfamilienfest, bei dem das mehrgängige Essen mit Lamm und Truthahn nicht fehlen darf.
Krippenbesitzer und Tannenbaumfans sind in zwei Lager gespaltet und streiten sich schon lange, was nun in die Weihnachtsstube gehört.
Am 6. Dezember hängt San Nicola kleine Geschenke an die Schlafzimmertüren, bereits am 13.12. werden die braven Kinder wieder beschenkt - diesmal von Santa Lucia, deren Gestalt der frühchristlichen Märtyrerin Lucia von Syrakus entlehnt wurde.
Beschenkt werden alle Kinder erst am 6. Januar, dem Dreikönigstag. Sie warten sehnsüchtig auf die hässliche, aber weise alte Hexe Befana, die durch den Kamin rutscht, um ein Geschenk im bereitgestellten Schuh zu hinterlassen. Das tue sie, so sagt man, weil sie in jedem Haus das neugeborene Jesuskind vermutet.
Natürlich gehört die Mitternachtsmesse am 24. Dezember vom Papst im Petersdom zelebriert dazu.
4. Niederlande
Nicht der Heilige Abend, sondern der 6. Dezember (Nikolaustag) steht im Mittelpunkt in der Niederlande. Der Nikolaus heisst hier Sinterklaas und seine Festzeit beginnt bereits drei Wochen vor dem 6. Dezember.
Nach einer Legende legt Sinterklaas von Spanien aus kommend an einem alten holländischen Hafen an. In jüngerer Zeit hat sich als Ankunftstermin für den Sinterklaas aber auch der letzte Samstag des November durchgesetzt. An diesem Abend stellen die Kinder dann einen grossen Holzschuh vor den Kamin mit einem Wunschzettel darin. Daneben stellen sie ein Gefäss mit Wasser und Karotten und etwas Heu für das Pferd des Nikolaus.
Richtig aufregend für die Kinder wird es dann am 5. Dezember. Am 6. Dezember, dem Geburtstagsfest von Sinterklaas, findet dann zumeist eine grosse Familienfeier statt.
Die Weihnachtszeit endet auch in den Niederlanden und im angrenzenden belgischen Flandern am Dreikönigstag. An diesem Tag ziehen drei Männer als Könige verkleidet von Haus zu Haus, singen Lieder und werden dafür von den Familien bewirtet.
Weihnachts-Geschichten, Weihnachts-Verse, Weihnachts-Gedanken,Weihnachts-Legenden, Weihnachtsbräuche, Geschenke ,Geschenkideen, Weihnachts-Lieder, Winter-Fotos, Adventskalender mit 24 "Türli" ....
Posts mit dem Label Weihnachts-Brauch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Weihnachts-Brauch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Samstag, 19. November 2011
Freitag, 18. November 2011
Weihnachtsbräuche (Europa)
1. England:
Der Weihnachtsbaum (ist hier erst in den letzten Jahrzehnten populär) stellen die Engländer bereits sehr früh auf, am 1. Dezember schmücken sie ihn mit ziemlich kitschigen, bunten Schmuck. Engländer verschicken sich gegenseitig viele Weihnachtskarten, die dann an einer Leine über dem Kamin aufgehängt werden.
Es ist ein Familenfest, das drei Tage dauert;
24. - ist der Tag der Vorbereitung für den nächsten Tag, üblicherweise geht die Familie danach an die Mitternachtsmesse
25. - wichtig für die Engländer ist die Rede von der Queen am TV anzusehen. Dann feiern die Engländer mit vielen Freunden eine fröhliche Party. Ein gefüllter Truthahn und natürlich der flambierte Plumpudding gehören zum tradionellen englischen Weihnachtsmenü. Im Weihnachtskuchen wird eine Münze versteckt, wer sie findet, hat einen Wunsch frei.
Auch gibt es endlich Geschenke, Santa Claus packt den Kindern des Nachts Geschenke in die Strümpfe, die am Kamin aufgehängt sind.
Auch der Mistelzweig, der über der Tür hängt ist für England typisch.
26. - der "boxing-day" - die Geschäfte haben offen und die Geschenke können umgetauscht werden, was die Engländer fleissig nützen.
2. Frankreich:
Weihnachten ist zwar das wichtigste Familienfest, jedoch beginnt dieses erst nach einem normalen Arbeitstag. Am Abend sitzen sie dann bei einem stundenlangen Mahl zusammen.
Traditionelles Festmenü's sind:
Der "Dinde aux marrons" (ein mit Maronen garnierter Truthahn), ebenfalls werden gerne Austern, Pasteten und Champagner mit gezuckerte Maronen verzerrt. Sie sitzen fast die ganze Nacht "schlemmend" beisammen.
Später gehen alle Familien zu der Mitternachtsmesse.
Die Geschenke bringt Pere Noel, der französische Weihachtsmann, der in der Nacht vom 24. auf den 25. durchs Kamin kommt und die Schuhe der Kinder füllt.
Eine alte Tradition ist, dass man einen dicken Holzklotz langsam im Kamin verbrennen lässt und die Asche anschliessend an den Festtagen auf einem Feld vertreut, was Glück und eine gute Ernte bringen soll.
In der Stadt gibt es einen "buche de noel" - ein Kuchen, der aussieht wie ein Holzklotz.
Der Weihnachtsbaum (ist hier erst in den letzten Jahrzehnten populär) stellen die Engländer bereits sehr früh auf, am 1. Dezember schmücken sie ihn mit ziemlich kitschigen, bunten Schmuck. Engländer verschicken sich gegenseitig viele Weihnachtskarten, die dann an einer Leine über dem Kamin aufgehängt werden.
Es ist ein Familenfest, das drei Tage dauert;
24. - ist der Tag der Vorbereitung für den nächsten Tag, üblicherweise geht die Familie danach an die Mitternachtsmesse
25. - wichtig für die Engländer ist die Rede von der Queen am TV anzusehen. Dann feiern die Engländer mit vielen Freunden eine fröhliche Party. Ein gefüllter Truthahn und natürlich der flambierte Plumpudding gehören zum tradionellen englischen Weihnachtsmenü. Im Weihnachtskuchen wird eine Münze versteckt, wer sie findet, hat einen Wunsch frei.
Auch gibt es endlich Geschenke, Santa Claus packt den Kindern des Nachts Geschenke in die Strümpfe, die am Kamin aufgehängt sind.
Auch der Mistelzweig, der über der Tür hängt ist für England typisch.
26. - der "boxing-day" - die Geschäfte haben offen und die Geschenke können umgetauscht werden, was die Engländer fleissig nützen.
2. Frankreich:
Weihnachten ist zwar das wichtigste Familienfest, jedoch beginnt dieses erst nach einem normalen Arbeitstag. Am Abend sitzen sie dann bei einem stundenlangen Mahl zusammen.
Traditionelles Festmenü's sind:
Der "Dinde aux marrons" (ein mit Maronen garnierter Truthahn), ebenfalls werden gerne Austern, Pasteten und Champagner mit gezuckerte Maronen verzerrt. Sie sitzen fast die ganze Nacht "schlemmend" beisammen.
Später gehen alle Familien zu der Mitternachtsmesse.
Die Geschenke bringt Pere Noel, der französische Weihachtsmann, der in der Nacht vom 24. auf den 25. durchs Kamin kommt und die Schuhe der Kinder füllt.
Eine alte Tradition ist, dass man einen dicken Holzklotz langsam im Kamin verbrennen lässt und die Asche anschliessend an den Festtagen auf einem Feld vertreut, was Glück und eine gute Ernte bringen soll.
In der Stadt gibt es einen "buche de noel" - ein Kuchen, der aussieht wie ein Holzklotz.
Dienstag, 15. November 2011
Weihnachtsbräuche (Vorderasien)
1. Libanon;
Die Weihnachtsvorbereitungen im Libanon beginnen, wie fast überall im Nahen Osten, ca. 2 Wochen vor Weihnachten;
- Erbsen-, Weizen-, Bohnen- oder Linsensamen werden in Wattebäuschchen gepflanzt, diese Setzlinge werden bis zum Fest ca.15cm gross und schmücken dann die Krippe.
- Die Krippenfiguren werden zumeist aus braunem Papier hergestellt, auch ein Stern darf über der biblischen Szenerie nicht fehlen.
Traditionell besuchen die Menschen am Morgen des 25. Dezember ihre Freunde. Kaffee, Liköre, Gebäck und süsse Mandeln wird ihnen dort offeriert.
Das wichtigste Festmahl findet am Mittag des 25. Dezember statt. Die gesamte Familie trifft sich normalerweise im Haus ihres ältesten Familienmitglieds. Dort gibt es häufig;
Hühnchen mit Reis, sowie Kubbeh ( ein Brei aus zerkleinertem, gekochtem Weizen vermischt mit Fleisch, Zwiebeln, Salz und Pfeffer) und einem reichhaltigen Nachtisch mit Gebächspezialitäten.
2. Irak:
Die wenigen Christen (95% der Bevölkerung sind Musline) entzünden am Heiligabend Freudenfeuer vor ihren Häusern. Brennt das Feuer vollständig nieder verheisst das für die Familie Glück.
Die Kinder lesen biblische Geschichten, während die anderen Kerzen halten und die Szene beleuchten.
Besonders schön finde ich folgenden Brauch; der Geistliche segnet in der Kirche einen Gläubigen durch eine Berührung, diese wird nun unter den Gläubigen weitergegeben bis alle den Segen erhalten haben.
3. Iran:
In dem islamischen Staat machen sich die Christen zu Weihnachten keine Geschenke. Allein die Kinder werden beschert, indem sie neue Kleider erhalten, die sie dann am 25. Dezember tragen. Nach der Messe wird das traditionelle Gericht "harasa" (Eintopf mit Huhn) gegessen. - Ein Festschmaus haben die Gläubigen seit dem 1. Dezember gefastet und auf Fleisch, Eier, Milch und Käse verzichtet.
mehr Weihnachtliches: http://www.tobeahappycamper.info/
Die Weihnachtsvorbereitungen im Libanon beginnen, wie fast überall im Nahen Osten, ca. 2 Wochen vor Weihnachten;
- Erbsen-, Weizen-, Bohnen- oder Linsensamen werden in Wattebäuschchen gepflanzt, diese Setzlinge werden bis zum Fest ca.15cm gross und schmücken dann die Krippe.
- Die Krippenfiguren werden zumeist aus braunem Papier hergestellt, auch ein Stern darf über der biblischen Szenerie nicht fehlen.
Traditionell besuchen die Menschen am Morgen des 25. Dezember ihre Freunde. Kaffee, Liköre, Gebäck und süsse Mandeln wird ihnen dort offeriert.
Das wichtigste Festmahl findet am Mittag des 25. Dezember statt. Die gesamte Familie trifft sich normalerweise im Haus ihres ältesten Familienmitglieds. Dort gibt es häufig;
Hühnchen mit Reis, sowie Kubbeh ( ein Brei aus zerkleinertem, gekochtem Weizen vermischt mit Fleisch, Zwiebeln, Salz und Pfeffer) und einem reichhaltigen Nachtisch mit Gebächspezialitäten.
2. Irak:
Die wenigen Christen (95% der Bevölkerung sind Musline) entzünden am Heiligabend Freudenfeuer vor ihren Häusern. Brennt das Feuer vollständig nieder verheisst das für die Familie Glück.
Die Kinder lesen biblische Geschichten, während die anderen Kerzen halten und die Szene beleuchten.
Besonders schön finde ich folgenden Brauch; der Geistliche segnet in der Kirche einen Gläubigen durch eine Berührung, diese wird nun unter den Gläubigen weitergegeben bis alle den Segen erhalten haben.
3. Iran:
In dem islamischen Staat machen sich die Christen zu Weihnachten keine Geschenke. Allein die Kinder werden beschert, indem sie neue Kleider erhalten, die sie dann am 25. Dezember tragen. Nach der Messe wird das traditionelle Gericht "harasa" (Eintopf mit Huhn) gegessen. - Ein Festschmaus haben die Gläubigen seit dem 1. Dezember gefastet und auf Fleisch, Eier, Milch und Käse verzichtet.
mehr Weihnachtliches: http://www.tobeahappycamper.info/
Weihnachtsbräuche (Vorderasien)
4. Armenien:
In den ehemaligen Teilstaaten der Sowjetunion gilt der julianische Kalender, so auch in Armenien. Weihnachten wird folglich erst am 6. Januar gefeiert. In der Woche vorher fasten die Armenier, um Körper und Geist zu reinigen. Nach der Mitternachtsmesse endet das Fasten mit einem einfachem Reisgericht im Kreise der Familie.
Geistliche verteilen geweihtes Wasser, das in den Haushalten dafür verwendet wird, wichtige Haushaltsgegenstände zu reinigen.
Ungewöhnlich ist auch die Tradition, dass die Kinder nach dem Weihnachtsessen auf die Hausdächer klettern und mit Taschentüchern winken und Weihnachtslieder singen. Als Belohnung erhalten sie Früchte, gerösteten Weizen, Gebäck und andere Kleinigkeiten, manchmal auch etwas Geld.
5. Israel
Seit über 2000 Jahren wird von den Juden: Chanukka - das Fest der Befreiung von den syrischen Besatzern, das Fest der Tempelweihe, mit dem die Juden seit 164 v-Chr. den Sieg Makkabäer über den syrischen König Antichus IV feiern. Welches zwischen 27. November und 27. Dezember fällt und jedes Jahr für acht Tage gefeiert wird.
Bis heute sieht man an den Fenstern Chanukka-Leuchter mit ihren 9 Kerzen.
Für die Juden war Jesus ein Rabbiner der von den Römern gekreuzigt worden ist, so wie auch etliche aufständige Juden vor und nach ihm, daran ist nichts besonderes.
Auf: http://www.mamusik.bplaced.net/bm/deutsch/weihnacht.htm erzählt Timna Brauer (Israelin mit jüdischer Herkunft) wie sie Weihnachten feiert, sehr interessant zu lesen.
In den ehemaligen Teilstaaten der Sowjetunion gilt der julianische Kalender, so auch in Armenien. Weihnachten wird folglich erst am 6. Januar gefeiert. In der Woche vorher fasten die Armenier, um Körper und Geist zu reinigen. Nach der Mitternachtsmesse endet das Fasten mit einem einfachem Reisgericht im Kreise der Familie.
Geistliche verteilen geweihtes Wasser, das in den Haushalten dafür verwendet wird, wichtige Haushaltsgegenstände zu reinigen.
Ungewöhnlich ist auch die Tradition, dass die Kinder nach dem Weihnachtsessen auf die Hausdächer klettern und mit Taschentüchern winken und Weihnachtslieder singen. Als Belohnung erhalten sie Früchte, gerösteten Weizen, Gebäck und andere Kleinigkeiten, manchmal auch etwas Geld.
5. Israel
Seit über 2000 Jahren wird von den Juden: Chanukka - das Fest der Befreiung von den syrischen Besatzern, das Fest der Tempelweihe, mit dem die Juden seit 164 v-Chr. den Sieg Makkabäer über den syrischen König Antichus IV feiern. Welches zwischen 27. November und 27. Dezember fällt und jedes Jahr für acht Tage gefeiert wird.
Bis heute sieht man an den Fenstern Chanukka-Leuchter mit ihren 9 Kerzen.
Für die Juden war Jesus ein Rabbiner der von den Römern gekreuzigt worden ist, so wie auch etliche aufständige Juden vor und nach ihm, daran ist nichts besonderes.
Auf: http://www.mamusik.bplaced.net/bm/deutsch/weihnacht.htm erzählt Timna Brauer (Israelin mit jüdischer Herkunft) wie sie Weihnachten feiert, sehr interessant zu lesen.
Montag, 14. November 2011
Weihnachtsbräuche (Ostasien)
3. Süd-Korea
Südkorea ist das einzige ostasiatische Land, das Weihnachten als Feiertag anerkannt. Auch Nicht-christliche Koreaner brechen aus dem Alltag aus und "stürzen" sich in Feierrituale wie
Schenken, Weihnachtskarten senden und Weihnachtsbaum schmücken.
Die Kinder haben "Santa Haraboji" (Grossvater Santa) wie der Weihnachtsmann in Südkorea heisst ins Herz geschlossen.
4. Nord-Korea
Nur heimlich im "Untergrund" können im Verfolgerstaat Nordkorea die wenigen Christen Weihnachten feiern.
5. Taiwan
Auf Taiwan wird Weihnachten nicht offiziell gefeiert, denn in Taiwan leben vorwiegend Buddhisten.
Durch Zufall ist der 25. Dezember Gedenktag für die Verfassung der Republik China von 1947, der offizielle Verfassungstag. Dieser amtliche Feiertag wird von vielen als Weihnachten behandelt.
Genauso wie in China oder Japan ist aber das Neujahrsfest um einiges wichtiger als Weihnachten.
Südkorea ist das einzige ostasiatische Land, das Weihnachten als Feiertag anerkannt. Auch Nicht-christliche Koreaner brechen aus dem Alltag aus und "stürzen" sich in Feierrituale wie
Schenken, Weihnachtskarten senden und Weihnachtsbaum schmücken.
Die Kinder haben "Santa Haraboji" (Grossvater Santa) wie der Weihnachtsmann in Südkorea heisst ins Herz geschlossen.
4. Nord-Korea
Nur heimlich im "Untergrund" können im Verfolgerstaat Nordkorea die wenigen Christen Weihnachten feiern.
5. Taiwan
Auf Taiwan wird Weihnachten nicht offiziell gefeiert, denn in Taiwan leben vorwiegend Buddhisten.
Durch Zufall ist der 25. Dezember Gedenktag für die Verfassung der Republik China von 1947, der offizielle Verfassungstag. Dieser amtliche Feiertag wird von vielen als Weihnachten behandelt.
Genauso wie in China oder Japan ist aber das Neujahrsfest um einiges wichtiger als Weihnachten.
Sonntag, 13. November 2011
Weihnachtsbräuche (Ostasien)
1. China;
In China hat die Weihnachten keine Tradition, ist also auch kein gesetzlicher Feiertag. Ausser Hongkong und Macao (beides ehemalige Kolonien europäischer Seemächte mit christlichem Hintergrund) ist der 25. Dezember ein Feiertag.
Unterdessen gibt es zwar einige Chinesen - verglichen mit der hohen Bevölkerungszahl immer noch sehr wenige - die sich zu Weihnachten einen kleinen Plastik-Weihnachtsbaum ins Wohnzimmer stellen.
Durch den nach aussen hin offeneren Sonderwirtschaftszonen dringen immer mehr westliche Bräuche ins Land ein.
So hängt man auch einen Socken auf, in der Hoffnung sie mögen am anderen Morgen reich gefüllt sein.
In China leben schätzungsweise 10 Millionen Baptisten, sie nennen ihren Weihnachtsmann "Dun Che Lao Ren".
2. Japan;
Weihnachten ist in Japan weniger wichtig als das Neujahrsfest, der im Gegensatz dazu ein offizieller Feiertag ist.
Christliche Missionere brachten einst Weihnachten nach Japan. Inzwischen erfreut sich der Brauch, sich an Weihnachten zu beschenken, immer grössere Beliebtheit.
Der Truthahnbraten (nach amerikanischem Vorbild), wie auch ein Weihnachtsbaum keine Seltenheit mehr.
Die Häuser werden vielerorts mit Mistelzweigen und Immergrün dekoriert.
Ein spezieller Teil des japanischen Weihnachtsfest soll eine Torte sein, weiss und oft mit Erdbeeren geschmückt, die eine Geburtstagstorte für das Christkind darstellen soll.
Die Geschenke bringt der "Hoteiosho", der Weihnachtsmann und Krampus (Schrecksgestalt) in einer Person ist. Die Legende sagt; dass "Hoteiosho" (einst ein Priester, ähnlich dem St. Niklaus) Augen im Hinterkopf hätte und so auf das Benehmen der Kinder achtet, da er alles sehen kann.
Das wichtigste Fest ist jedoch "Oshugatsu" - das Neujahrsfest, das ebenfalls am 1. Januar beginnt, jedoch 7 Tage dauert.
Am Silvesterabend reinigen die Japaner ihre Wohnungen und Häuser von oben nach unten und schmücken diese für den nächsten Tag. Zumeist verbringt die gesamte Verwandtschaft diese Tage zusammen.
Anfangs Februar werden dann die bösen Geister aus dem Hause vertrieben. Dazu verstreut die ganze Familie mit den Worten:" Glück herein und Teufel hinaus", getrocknete Bohnen in alle Ecken des Hauses.
In China hat die Weihnachten keine Tradition, ist also auch kein gesetzlicher Feiertag. Ausser Hongkong und Macao (beides ehemalige Kolonien europäischer Seemächte mit christlichem Hintergrund) ist der 25. Dezember ein Feiertag.
Unterdessen gibt es zwar einige Chinesen - verglichen mit der hohen Bevölkerungszahl immer noch sehr wenige - die sich zu Weihnachten einen kleinen Plastik-Weihnachtsbaum ins Wohnzimmer stellen.
Durch den nach aussen hin offeneren Sonderwirtschaftszonen dringen immer mehr westliche Bräuche ins Land ein.
So hängt man auch einen Socken auf, in der Hoffnung sie mögen am anderen Morgen reich gefüllt sein.
In China leben schätzungsweise 10 Millionen Baptisten, sie nennen ihren Weihnachtsmann "Dun Che Lao Ren".
2. Japan;
Weihnachten ist in Japan weniger wichtig als das Neujahrsfest, der im Gegensatz dazu ein offizieller Feiertag ist.
Christliche Missionere brachten einst Weihnachten nach Japan. Inzwischen erfreut sich der Brauch, sich an Weihnachten zu beschenken, immer grössere Beliebtheit.
Der Truthahnbraten (nach amerikanischem Vorbild), wie auch ein Weihnachtsbaum keine Seltenheit mehr.
Die Häuser werden vielerorts mit Mistelzweigen und Immergrün dekoriert.
Ein spezieller Teil des japanischen Weihnachtsfest soll eine Torte sein, weiss und oft mit Erdbeeren geschmückt, die eine Geburtstagstorte für das Christkind darstellen soll.
Die Geschenke bringt der "Hoteiosho", der Weihnachtsmann und Krampus (Schrecksgestalt) in einer Person ist. Die Legende sagt; dass "Hoteiosho" (einst ein Priester, ähnlich dem St. Niklaus) Augen im Hinterkopf hätte und so auf das Benehmen der Kinder achtet, da er alles sehen kann.
Das wichtigste Fest ist jedoch "Oshugatsu" - das Neujahrsfest, das ebenfalls am 1. Januar beginnt, jedoch 7 Tage dauert.
Am Silvesterabend reinigen die Japaner ihre Wohnungen und Häuser von oben nach unten und schmücken diese für den nächsten Tag. Zumeist verbringt die gesamte Verwandtschaft diese Tage zusammen.
Anfangs Februar werden dann die bösen Geister aus dem Hause vertrieben. Dazu verstreut die ganze Familie mit den Worten:" Glück herein und Teufel hinaus", getrocknete Bohnen in alle Ecken des Hauses.
Samstag, 12. November 2011
Weihnachtsbräuche
weltweit;
1. Indien,
Ostasien; 1. China, 2. Japan, 3. Süd-Korea, 4. Nord-Korea, 5. Taiwan,
Vorderasien; 1. Libanon, 2. Irak, 3. Iran, 4. Armenien, 5. Israel
Europa; 1. Engländer, 2. Frankreich, 3. Italien, 4. Niederlanden
Südostasien;
Südasien;
Fast auf der ganzen Welt wird Weihnachten gefeiert. Obwohl fast jedes Land eigene Traditionen und Sitten hat, findet man auch in fernen Ländern Weihnachtsbräuche, die bei uns geläufig sind.
Eine kurze "Weihnachtsreise" durch Asien;
1. Indien;
Weihnachten ist ein offizieller Feiertag (auf Hindi; bada din - "der grosse Tag"). Durch den Konsum amerikanischer Medien geprägt, hat auch der Santa Claus Einzug gehalten. In christlichen Missionsschulen nehmen auch hinduistische Kinder aktiv an den Feierlichkeiten (Gesänge, Krippenspiel etc.) teil.
Weihnachten ist natürlich nicht Diwali (Lichterfest), aber es gibt doch immerhin interessante, gemeinsame Parallelen.
Weihnachten wurde in Indien integriert - nicht weil es die Missionare geschafft haben, Indien zu missionieren - nein dies hat noch niemand geschafft!
Sondern weil Indien eben einzigartig ist und so viele unterschiedliche Kulturen seit Jahrtausenden ihren Platz in Indien finden. Ca. 2,3% der indischen Bevölkerung sind im christlichen Glaube (ca. 23 Millionen Menschen) zu Hause, die meisten davon sind Katholiken und feiern Weihnachten. Jedoch feiert die ganze Nation die Geburt von Jesus mit.
Anstelle von Tannen oder Fichten schmücken die indischen Christen vorallem ihre Häuser, Palmen, Bananenstauden oder Mangobäume mit bunten Lichterketten. Farbenfroh präsentieren sich in der Vorweihnachtszeit auch die Häuser, diese werden mit Mangoblättern oder mit Öllampen aus Ton (Dekorationen varieren je nach Region stark) dekoriert. Dieser Brauch der Öllampen wurde dem Lichterfest "Diwali" "abgeguckt".
Jesus selber wird in der hinduistischen Weltanschauung als Avatar Vishnu's angesehen. Und da in Indien gerne gefeiert wird, geht Weihnachten nahtlos in das Neujahrfest über - das Ganze dauert schon einige Tage.
Für Anregungen und Erfahrungen bin ich sehr dankbar.
http://www.tobeahappycamper.info/
1. Indien,
Ostasien; 1. China, 2. Japan, 3. Süd-Korea, 4. Nord-Korea, 5. Taiwan,
Vorderasien; 1. Libanon, 2. Irak, 3. Iran, 4. Armenien, 5. Israel
Europa; 1. Engländer, 2. Frankreich, 3. Italien, 4. Niederlanden
Südostasien;
Südasien;
Fast auf der ganzen Welt wird Weihnachten gefeiert. Obwohl fast jedes Land eigene Traditionen und Sitten hat, findet man auch in fernen Ländern Weihnachtsbräuche, die bei uns geläufig sind.
Eine kurze "Weihnachtsreise" durch Asien;
1. Indien;
| in Goa fotographiert (März 2010) |
Weihnachten ist natürlich nicht Diwali (Lichterfest), aber es gibt doch immerhin interessante, gemeinsame Parallelen.
Weihnachten wurde in Indien integriert - nicht weil es die Missionare geschafft haben, Indien zu missionieren - nein dies hat noch niemand geschafft!
Sondern weil Indien eben einzigartig ist und so viele unterschiedliche Kulturen seit Jahrtausenden ihren Platz in Indien finden. Ca. 2,3% der indischen Bevölkerung sind im christlichen Glaube (ca. 23 Millionen Menschen) zu Hause, die meisten davon sind Katholiken und feiern Weihnachten. Jedoch feiert die ganze Nation die Geburt von Jesus mit.
Anstelle von Tannen oder Fichten schmücken die indischen Christen vorallem ihre Häuser, Palmen, Bananenstauden oder Mangobäume mit bunten Lichterketten. Farbenfroh präsentieren sich in der Vorweihnachtszeit auch die Häuser, diese werden mit Mangoblättern oder mit Öllampen aus Ton (Dekorationen varieren je nach Region stark) dekoriert. Dieser Brauch der Öllampen wurde dem Lichterfest "Diwali" "abgeguckt".
Jesus selber wird in der hinduistischen Weltanschauung als Avatar Vishnu's angesehen. Und da in Indien gerne gefeiert wird, geht Weihnachten nahtlos in das Neujahrfest über - das Ganze dauert schon einige Tage.
Für Anregungen und Erfahrungen bin ich sehr dankbar.
http://www.tobeahappycamper.info/
Mittwoch, 9. November 2011
Weihnachtsbräuche
in der Schweiz;
Die Adventszeit verläuft in der Schweiz ziemlich unspektakulär;
- mit Weihnachtsmärkten und weihnachtlich beleuchteten Geschäften und Strassenzügen.
- Adventskranz symbolisiert mit seinen 4 Kerzen die vier Adventswochen bis zur Geburt Jesu Christi
- Adventskalender mit ihren 24 Türchen werden täglich geöffnet
Am 6. Dezember, dem Gendenktag des Heiligen Nikolaus, bringt der "Samichlaus", wie er in der Deutschschweiz genannt wird, diverse kleine Geschenke.
Spezielle Bräuche finden u.a. in Küssnacht am Rigi statt - das Klausjagen
Der Heiligabend verbringen die Schweizer traditionell mit einem gemeinsamen Mahl in der Familie. Der festlich geschmückte Weihnachtsbaum steht dabei im Mittelpunkt, es werden Weihnachtslieder gesungen, Geschenke verteilt und man (vor allem die ältere Generation) besucht die Mitternachts-Christmesse.
Weiteres über Weihnachtsbräuche folgt;
http://www.tobeahappycamper.info/
Die Adventszeit verläuft in der Schweiz ziemlich unspektakulär;
- mit Weihnachtsmärkten und weihnachtlich beleuchteten Geschäften und Strassenzügen.
- Adventskranz symbolisiert mit seinen 4 Kerzen die vier Adventswochen bis zur Geburt Jesu Christi
- Adventskalender mit ihren 24 Türchen werden täglich geöffnet
Am 6. Dezember, dem Gendenktag des Heiligen Nikolaus, bringt der "Samichlaus", wie er in der Deutschschweiz genannt wird, diverse kleine Geschenke.
Spezielle Bräuche finden u.a. in Küssnacht am Rigi statt - das Klausjagen
Der Heiligabend verbringen die Schweizer traditionell mit einem gemeinsamen Mahl in der Familie. Der festlich geschmückte Weihnachtsbaum steht dabei im Mittelpunkt, es werden Weihnachtslieder gesungen, Geschenke verteilt und man (vor allem die ältere Generation) besucht die Mitternachts-Christmesse.
Weiteres über Weihnachtsbräuche folgt;
http://www.tobeahappycamper.info/
Abonnieren
Posts (Atom)






