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Donnerstag, 8. Dezember 2011

9. *Türli*

Die Legende des Weihnachtssterns:


Eine alte Weihnachtsgeschichte berichtet von einem kleinen mexikanischen Mädchen, dass so arm war, dass es kein Geschenk kaufen konnte, um es am Heiligen Abend in die Kirche zur Krippe zu bringen.
Traurig blieb es vor der Kirchentür stehen und sah zu, wie die anderen ihre geschenke hineintrugen.
In der Nähe befand sich eine steinerne Engelsfigur, die fast ganz von Unkraut überwuchert war. Das kleine Mädchen begann das Unkraut auszureissen, als es eine Stimme hörte: "bringe dieses Unkraut in die Kirche, und das Christkind wird dich und die Pflanze segnen."

Das Mädchen sammelte einen Arm voll Unkraut und ging in die Kirche zur Krippe. Da wurden die Blätter an der Spitze jedes Stängels plötzlich als würden sie brennen und es erblühte aus jedem eine wunderschöne, sternförmige Blüte.

Seither ist die Blume ein Weihnachtssymbol und die Menschen nennen die Weihnachtsstern.

Weitere Weihnachtslegenden auf: http://www.tobeahappycamper.info/

Montag, 5. Dezember 2011

6. *Türli*

Die Legende; warum wurden früher die Kinder nur zum Nikolaustag beschenkt?


Der heilige Nikolaus galt schon von alters her als Gabenbringer für die Kinder.
Einmal, so erzählt eine Legende;
half Nikolaus einem armen, aber frommen Mann. Dieser hatte drei Töchter. Er besass aber nicht genügend Geld, um die Mädchen zu verheiraten, damit sie versorgt waren. Der Heilige warf ihm des Nachts Goldklumpen oder goldene Äpfel durchs Fenster, damit der Arme seine Töchter für die Heirat ausstatten konnte.
Seitdem gilt der heilige Nikolaus als Wohltäter der Kinder.

Dass man Kinder auch zu Weihnachten beschenkt, ist erst seit dem 19. Jahrhundert allgemein üblich.



Weitere Legenden auf; http://www.tobeahappycamper.info

Samstag, 3. Dezember 2011

4. *Türli*

Heute ist Barbaratag; traditionellerweise werden Zweige von Bäumen und Sträuchern geschnitten und eingestellt, um der heiligen Barbara zu gedenken, nach altem Volksglauben bringt das Aufblühen Glück im kommenden Jahr.
Die Zweige werden in eine Vase mit kaltem Wasser gestellt.
Am Heiligabend sollen dann die Knospen aufgebrochen sein und die Zweige in voller Blütenpracht stehen!




Die Legende vom Barbaratag, unter Weihnachts-Legenden nachzulesen: http://www.tobeahappycamper.info/

Donnerstag, 24. November 2011

7. Weihnachtslegende

Legende vom Strohstern

Als die Hirten auf den Feldern Bethlehems von der Geburt des Kindes gehört hatten, machten sie sich gleich auf den Weg, um es zu sehen. Auf dem Heimweg überlegten sie, was sie dem Kind bei ihrem nächsten Besuch schenken wollten: frische Schafsmilch, Mehl, Fett und ein warmes Fell.

Nathaniel, der kleinste Hirtenjunge, hatte nichts zum Verschenken. das machte ihn traurig. Als er auf seinem Strohbündel lag, konnte er lange nicht einschlafen. Immer musste er an das Kind im Stall denken. Von draussen leuchetet hell der Weihnachtsstern auf sein Lager und tauchte die einzelnen Strohhalme in sein warmes Licht. Da wusste Nathaniel plötzlich, was er dem Kind schenken konnte: einen Stern aus Stroh!

Leise, um die anderen nicht zu wecken, stand er auf. Mit einem Messer schnitt er ein paar Halme zurecht und legte sie zu einem Stern zusammen. Mit einem Wollfaden band er die Halme zusammen.

Am nächsten Tag, als die Hirten gemeinsam aufbrachen, trug Nathaniel den kleinen Stern aus Stoh vorsichtig in seinen Händen. Er wartete, bis die anderen ihre Geschenke dem Kind in die Krippe gelegt hatten. Dann trat er zu dem Kind und hielt ihm mit zitternden Händen seinen Strohstern hin.

Das Kind hielt den Stern fest und lächelte ihn an. Da wurde auch Nathaniel sehr froh.

Mittwoch, 23. November 2011

6. Weihnachtslegende

Legende von den ersten Weihnachtsplätzchen

Die Hirten waren gerade dabei, ihre Brote zu backen, da sahen sie den Weihnachtsstern am winterlichen Himmel leuchten. Sie machten sich mit ihren Herden sofort auf den Weg nach Bethlehem, wohin sie der Stern führte.

Bei aller Aufregung und Freude über den Stern und das Kind im Stall hatten die Hirten ihre Brote im Backofen vergessen. Als sie nach Hause zurückkehrten, strömte ihnen ein wunderbarer Duft entgegen. Sie konnten nicht glauben, was geschehen war. Ihre Brote, die nach der langen Zeit im Backofen eigentlich hätten verbrannt sein müssen, waren zwar dunkel geworden, schmeckten aber himmlisch süss. Allen Freunden und Bekannten gaben sie eine Kostprobe dieses besondere Brotes und brachen es in viele kleine Stückchen, damit jeder davon kosten konnte.

Als Erinnerung an dieses Wunder begann man nur zur Heiligen Nacht kleine würzige Himmelskuchen zu backen, aus denen die Weihnachtsplätzchen geworden sind.

Dienstag, 22. November 2011

5. Weihnachtslegende

Warum wurden früher die Kinder nur zum Nikolaustag beschenkt?

Der heilige Nikolaus galt schon von alters her als Gabenbringer für die Kinder.
Einmal, so erzählt eine Legende;

half Nikolaus einem armen, aber frommen Mann. Dieser hatte drei Töchter. Er besass aber nicht genügend Geld, um die Mädchen zu verheiraten, damit sie versorgt waren. Der Heilige warf ihm des Nachts Goldklumpen oder goldene Äpfel durchs Fenster, damit der Arme seine Töchter für die Heirat ausstatten konnte.
Seitdem gilt der heilige Nikolaus als Wohltäter der Kinder.
Dass man Kinder auch zu Weihnachten beschenkt, ist erst seit dem 19. Jahrhundert allgemein üblich.

4. Weihnachtslegende

Die Christrose;

Viele Mythen und Legenden ranken sich um die Christrose. Folgende gefällt mir bis jetzt am besten:

In der Heiligen Nacht sprachen die Hirten zueinander: Kommt, lasset uns nach Bethlehem gehen und sehen, was da geschehen ist. Und sie machten sich eilends auf. Jeder nahm ein Geschenk mit: Butter und Honig, einen Krug Milch, Wolle vom Schaf und ein warmes Lammfell.

Nur ein Hirtenjunge hatte gar nichts zum Schenken. Was sollte er nur mitbringen? Er suchte auf der Winterflur nach einem passenden Geschenk. Vielleicht ein Blümchen? Er fand keins. Da wurde der Hirtenjunge sehr traurig und weinte. Die Tränen fielen auf die harte Erde. Dort, wo seine Tränen auf den Boden fielen, begannen Blumen zu wachsen, die trugen Blüten wie Rosen. Fünf Blütenblätter, zart und weiss, ein Kranz von goldenen Staubgefässen, die wie eine Krone hervorleucheten. Voll Freude pflückte der Junge die Blumen und brachte sie dem Kind in der Krippe. Das Jesuskind freute sich und lächelte.

Seit der Zeit blüht die Blume jedes Jahr im Winter auf, und die Menschen nennen sie die Christrose.

***

Weitere Legenden ranken sich um die Christrose:

So soll der Mönch Laurentius beim Anblick der weissen  während eines Spazierganges dazu inspiriert worden sein, das Lied "Es ist ein Ros entsprungen" zu dichten.

***

Unsere Vorfahren glaubten, dass sich ihre weissen Blüten allein zu Ehren Jesu Christi öffnen. Otto von Brunfels, ein berühmter Kräuterkundiger des 16. Jahrhunderts behauptete, er selbst habe gesehen, dass die Christrose in der Christnacht ihre Knospen öffnete und aufblühte.

***
"Farblos und blütenrein
von keines Vogels Lied begrüsst
als ob sie ganz allein
zum Christfest lieblich läuten müsst."
(Autor unbekannt)

Montag, 21. November 2011

3. Weihnachtslegende

Warum ist der heilige Nikolaus der Patron der Schiffer und Seeleute?

Eine Legende erzählt, dass einige Seeleute mit ihrem Schiff in einen Sturm gerieten. In höchster Not riefen sie den heiligen Nikolaus an, der den Sturm beruhigte und ihnen damit das Leben rettete. Aufgrund dieser Erzählung wählten ihn die Seeleute zu ihrem Schutzpatron.
Entlang der grossen Schiffahrts- und Handelswege weihten sie ihm viele Kirchen und Kapellen.

2. Weihnachtslegende

Wie der Weihnachtsstern entstand;

Eine alte Weihnachtsgeschichte berichtet von einem kleinen mexikanischen Mädchen, dass so arm war, dass es kein Geschenk kaufen konnte, um es am Heiligen Abend in die Kirche zur Krippe zu bringen.
Traurig blieb es vor der Kirchentür stehen und sah zu, wie die anderen ihre geschenke hineintrugen.
In der Nähe befand sich eine steinerne Engelsfigur, die fast ganz von Unkraut überwuchert war. Das kleine Mädchen begann das Unkraut auszureissen, als es eine Stimme hörte: "bringe dieses Unkraut in die Kirche, und das Christkind wird dich und die Pflanze segnen."
Das Mädchen sammelte einen Arm voll Unkraut und ging in die Kirche zur Krippe. Da wurden die Blätter an der Spitze jedes Stängels plötzlich als würden sie brennen und es erblühte aus jedem eine wunderschöne, sternförmige Blüte.

Seither ist die Blume ein Weihnachtssymbol und die Menschen nennen die Weihnachtsstern.


mehr Weihnachtsseiten: http://www.tobeahappycamper.info/

Sonntag, 20. November 2011

1. Weihnachtslegende

... erzählt man sich von Generation zu Generation. Sie sind eine Mischung aus Erzählung, Fantasie, Wunschdenken und tatsächlichen Begebenheiten. Entscheide selber, was du glauben willst. Aber ich finde, - genau dies macht das Faszinierende und "den Zauber" daran aus.
  1. Wer hat die Krippe "erfunden"?
Die Legende erzählt, dass der heilige Franz von Assisi als Schöpfer gilt. Um 1223 baute der heilige Franz in einer Waldgrotte eine lebendsechte Krippenszene auf.
Ein lebendiger Ochse und ein richtiger Esel sollen an der ersten überlieferten Krippe gestanden haben.
Nachts war sie von Kerzen erleuchtet.

Vor diesem lebenden Bild verkündete Franz die frohe Botschaft von Christi Geburt.

Italienische Kirchen und Klöster übernahmen den Brauch und die Jesuiten brachten ihn nach Deutschland. Bei uns bürgerte sich der Krippenbau erst im 17. und 18. Jahrhundert im katholischen Süddeutschland ein.

 
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